Otto Berg – Erinnerungen 1929 bis 1945

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Apr 292016
 

Durch einen Artikel in einem Hunsrücker Wochenblatt wurde ich auf die Aufzeichnungen von Otto Berg „Erinnerungen 1929 bis 1945“ aufmerksam. Otto Berg hat als Zeitzeuge seine Erinnerungen an die Zeit zwischen 1929 und 1945 aufgeschrieben. Es ist eine Niederschrift aus seinem persönlichen Lebensumfeld. Und somit auch ein Stück erzählte Hunsrücker Zeitgeschichte.

Die Aufzeichnung „Erinnerungen 1929 bis 1945“  von Otto Berg steht als Download (pdf-Datei) zur Verfügung.

Nov 222015
 
Die zweite, verbesserte und ergänzte Auflage der „Geschichte der Waldeck“
ist erschienen.
1.cover jpgAuf 624 Seiten gibt das Buch Antworten auf Fragen wie
  • Wieso besetzten Wandervögel 1922 die Ruine Waldeck, um danach fast zu verhungern?
  • Weshalb fuhren Waldecker 1924 als blinde Passagiere von Lappland nach Marokko?
  • Was machte 1925 weiße Legehühner so sexy?
  • Was zog 1930 den indischen Philosophen und Literatur-Nobelpreisträger Rabindranath Tagore auf die Waldeck?
  • Wie konnten Waldecker von 1931 bis 1933 rund 50.000 Kilometer durch die Welt fahren, ohne Geld zu haben?
  • Warum hatte Hitler 1933 diese Kerle schon so gehasst?
  • Wieso spricht man von den tausend Liedern der Waldeck?
  • Weshalb brachte 1951 auf der Waldeck ein Wildschwein für Berliner Jungs das unverhoffte Glück?
  • Warum hatte der Papst 1968 den Karrierestart von Karl Dall auf der Waldeck fast verhindert?
  • Wieso flog 1969 auf der Waldeck die Festival-Bühne in die Luft?
  • Wieso flüchteten Sänger aus Madagaskar 1983 vom beschaulichen Baybachtal zur hektischen Autobahn?
  • Weshalb zelebrierte 1995 Richie Havens auf der Waldeck die Woodstock-Hymne „Freedom… Freeeeeedom!!“?
Sie wird überall  im Handel für 38,80 Euro erhältlich sein.
Bis zum 31. Dezember 2015 ist sie für Freunde noch zum Subskriptionspreis von 33,00 Euro (einschließlich Versandkosten) erhältlich.
Mehr Infos dazu auf

Großes Echo auf Gondershausener Fund

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Jul 052014
 

Archäologie: Weltweites Interesse an der altsteinzeitlichen Felsgravur – Frage des Schutzes steht im Mittelpunkt

Von Volker Boch (Chefreporter  Rhein-Hunsrück-Zeitung)

 Gondershausen. Die Felsgravur von Gondershausen sorgt für ein großes internationales Echo. Nachdem der Fund der altsteinzeitlichen Zeichnung am Dienstag öffentlich gemacht wurde, haben Medien weltweit über den Fall berichtet, in der Zukunft werden sich viele Forscher eingehend mit diesem Fund beschäftigen wollen. Zwei Tage nach dem Medientermin verdeutlicht sich, dass dies kein „normaler“ Fund der Archäologie ist, sondern etwas, dass die Geschichtsschreibung weit über den Hunsrück hinaus beeinflussen und verändern wird.

 Eintrag in die Schulbücher

„Das muss möglichst schnell in die Schulbücher“, sagte Wolfgang Welker vom regionalen Archäologieverein Arrata, während er Kulturministerin Doris Ahnen und den Vertretern aus Politik und Medien am Fundort erklären wollte, welche Bedeutung die Felszeichnung von Gondershausen aus seiner Sicht hat. „Dies bringt ganz neue Erkenntnisse im Bereich der altsteinzeitlichen Forschung.“

Welker ließ sich nicht zu Spekulationen hinreißen, welche geschichtlichen Hintergründe rund um die Gravur bestehen könnten, dafür bewegt sich der Archäologie viel zu sehr auf dem Boden der Tatsachen und Fakten. Selbstredend schießen nach solchen Funden aber immer wieder Diskussionen ins Kraut, was sich vor Tausenden Jahren hier einmal abgespielt haben könnte. Immerhin wird das Alter der Zeichnung auf 20 000 bis 25 000 Jahre geschätzt und damit in eine Zeit hineindatiert, aus der nicht nur in Deutschland keinerlei Zeugnisse existieren. Continue reading »